Verschmelzung: teamwork media wird Themenbereich Dental der mgo fachverlage

Der vor über 20 Jahren gegründete Verlag teamwork media befand sich seit Oktober 2020 in einem Insolvenzverfahren, bevor die mgo fachverlage das Unternehmen zum 1.1.2021 übernahmen und damit ihr breites Fach- und Medizinportfolio um die Bereiche Zahnmedizin und Zahntechnik erweiterten.

Zu den Sanierungsarbeiten gehörten der Umzug von Fuchstal nach Schwabmünchen, verschiedene Maßnahmen um die Prozesse zu stabilisieren und vor allem der Aufbau eines Mediaberatungs-Teams. Die Durch- und Fortführung der anerkannten Curricula-Veranstaltungen im Bereich Implantatprothetik, CAD/CAM und Funktionsdiagnostik trotz Corona waren herausfordernde Ziele im Veranstaltungsbereich. 2021 wurde aber auch die Grundlage für weitere digitale Angebote gelegt und die neuen Newsletter und Websites werden inzwischen sowohl am Leser- als auch am Werbemarkt sehr gut angenommen. Alle Titel wurden redaktionell noch einmal fokussiert und mit einer zeitgemäßen Optik runderneuert.

Mit Wirkung zum 1.1.2022 wurde der Bereich Zahnmedizin weiter ausgebaut und das DENTAL MAGAZIN, DENTAL team für die zahnmedizinische Fachangestellte und das Dental Online College, eine E-Learning-Plattform, vom Deutschen Ärzteverlag übernommen.

Neue Formate wurden entwickelt, wie zum Beispiel die „Zukunftswerkstatt“, eine Veranstaltungsreihe bei der mit Zahnmedizinern, Vertretern der Gesundheitspolitik und Innovatoren der Dentalindustrie aktuelle und Zukunftsthemen diskutiert werden sollen. Titel wurden relauncht, aus dental dialogue swiss ausschließlich fokossiert auf Dental-Techniker in der Schweiz entstand wieder ein interdisziplinärer Titel für die gesamte Schweizer Dentalbranche, also auch für die Zahnärzte, analog zu rot und weiß in Österreich.

Während der Sanierungsarbeiten hielten die mgo fachverlage am Verlagsnamen teamwork media fest. Konsequent folgt nun zum 1.1.2023 die Integration in die Gruppe der mgo fachverlage, als Themenbereich Dental neben der Schulmedizin, Komplementärmedizin und Healthcare. Die Betriebsstätte in Schwabmünchen bleibt erhalten, auch die dortige Planung & Herstellung, die aber stärker an die Zentrale Planung & Herstellung in Kulmbach angebunden wird, um beiderseitig von Synergien zu profitieren. Auch Aufgaben aus dem Kundenservice aus Schwabmünchen wandern in den zentralen Kundenservice nach Kulmbach.