Alle zwei Jahre findet die von 20 Fachverlagen getragene Leseranalyse medizinischer Fachzeitschriften (LA-MED) statt und erfragt das berufliche Mediennutzungsverhalten von Fachärzten in Praxis und Klinik. In einer 9-monatigen Befragungszeit wurden für 2020 rund 2.800 Fachärzte in den einzelnen Facharztgruppen gefragt, welche der insgesamt 75 Zeitschriften und Zeitungen sie wie regelmäßig lesen und diese auch bewerten. Die Ergebnisse dieser Gemeinschaftsstudie geben Auskunft über Reichweiten, Kernleser und Leser-Blatt-Bindung. Die LA-MED Facharztstudie befragt folgende Arztgruppen: Dermatologen, Gynäkologen, HNO-Ärzte, Internisten, Ärzte für Nervenheilkunde, Neurologen, Psychiater, Orthopäden/Unfallchirurgen, Pädiater und Urologen.

Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die medizinische Fachpresse konstant und mit hohen, in weiten Teilen steigenden Reichweiten ihre Fachzielgruppen erreicht, im Informations- und Fortbildungsalltag des Arztes unangefochten ihre zentrale Rolle behält und die Top-Five der Informationsquellen weiterhin mit deutlichem Abstand anführt, vor Kollegengesprächen, Tagungen/Kongressen, Fachbüchern und dem Internet. Damit sind medizinische Fachverlage ein verlässlicher und kompetenter Relevanzfilter in der Fülle der Informationsangebote und Fachärzte vertrauen ihren Fachmedien und nehmen deren multimedialen Konzepte ab. Erfreulich ist, dass 40% der geprüften Fachzeitschriften ihre Reichweite im Vergleich zu 2018 steigern konnten und dass Digital weiterhin an Relevanz gewinnt.

Der FRAUENARZT ist unter den 10 Facharzttiteln für Gynäkologen wieder mit Abstand auf Platz 1 gelandet und zwar bei allen in Praxis und Klinik Tätigen, bei den niedergelassenen Gynäkologen und bei den Chef- und Oberärzten und hat jeweils deutlich mit fast 3% an Reichweite im Vergleich zu 2018 zugelegt. Mit 83,2% hat der FRAUENARZT die höchste Reichweite (Anteil der durchschnittlich erreichten Gynäkologen) und wird damit am meisten gelesen. Mit 77,7% hat der FRAUENARZT den mit Abstand höchsten Anteil an Lesern, die jede Ausgabe lesen (Kernleser) und damit am regelmäßigsten nutzen, nicht nur bei den gynäkologischen Fachzeitschriften, sondern auch an Platz 1 mit Abstand bei allen erfassten medizinischen Fachtiteln. Mit einem Wert von 4,3 hat der FRAUENARZT auch die mit Abstand höchste Leser-Blatt-Bindung (Anteil an Lesern, die die Zeitschrift stark vermissen würden, wenn es sie nicht mehr gäbe).

Der FRAUENARZT ist das offizielle Organ des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF), sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und erreicht Monat für Monat mit einer Auflage von über 22.000 Exemplaren nahezu alle beruflich aktiven Gynäkologen Deutschlands in Praxis und Klinik. Der Titel ist IVW-geprüft und erscheint bei publimed Medizin und Medien in München, einem Tochterunternehmen der mgo Fachverlage in Kulmbach.

UroForum, die Fachzeitschrift für alle urologisch tätigen Niedergelassenen und Kliniker, auch aus dem Hause publimed, hat ebenfalls in der LA-MED Facharztstudie 2020 gegenüber 2018 an Reichweite gewonnen und ist mit 61,8% bei allen in Praxis und Klinik Tätigen von Platz 4 auf Platz 3 von 8 Facharzttiteln für Urologen gerutscht, mit 65% sogar bei den Chef- und Oberärzten auch auf Platz 3.

FRAUENARZT – die Nummer 1 unter den Facharzttiteln für Gynäkologen und Platz 1 für die FRAUENARZT-Kernleserquote unter allen medizinischen Fachtiteln

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