Corona. Ein Wort, das man mittlerweile schon nicht mehr hören kann. Es begegnet einem momentan überall: Morgens am Frühstückstisch beim Zeitung lesen, auf dem Weg zur Arbeit im Auto, sobald man das Radio anschaltet, oder abends, wenn man seinen Feierabend vor dem Fernseher genießen möchte. Und natürlich auch auf der Arbeit. Dabei ist es egal, ob man im Supermarkt oder im Büro arbeitet, denn das Ziel von jedem in dieser Zeit sollte sein, sich und andere vor dem Virus zu schützen.

Doch wie gehen die Fachverlage mit der Situation um? Ein großer Punkt ist das Thema Homeoffice. Natürlich kann nicht jeder von zuhause aus arbeiten, aber wenn schon ein paar Leute nicht mehr ins Büro kommen, ist die Ansteckungsgefahr bereits verringert. Um einen Abstand von 2 Metern zu gewährleisten, wurden die restlichen Mitarbeiter auf verschiedene Bereiche des Gebäudes verteilt, Konferenzräume zu Büros umfunktioniert und Tische auseinander gerückt. Auch weitere Sicherheitsmaßnahmen tragen dazu bei, die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten: Der Empfang am Eingang ist nicht besetzt und die Tür öffnet sich nicht mehr für jeden, sondern nur noch für Mitarbeiter. Zudem darf der Wasserspender nicht mehr benutzt werden und auch der normalerweise täglich gefüllte Obstkorb bleibt leer. Seinen Lieblingskollegen winkt man nun nur noch von weitem zu und beim Nachbarbüro traut man sich nur noch an die Tür und nicht weiter. Und die allerwichtigste Präventionsmaßnahme ist: Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen. Damit dies auch richtig ausgeführt wird, hängen über den Waschbecken Erinnerungsplakate, die die richtige Ausführung demonstrieren.

Doch wie funktioniert nun die Kommunikation, wenn jeder von woanders arbeitet, Meetings nicht mehr so möglich sind wie noch vor zwei Monaten und man teilweise alleine in einem Büro sitzt? Die Lösung ist Microsoft Office 365. Das Paket mehrerer Anwendungen erleichtert den Arbeitsalltag, denn durch Tools wie „Microsoft Teams“ werden Absprachen zwischen Kollegen einfacher und die Informationen können in verschiedenen Gruppen geteilt werden. So weiß jeder in einer Abteilung, wie der neueste Stand ist. Und auch die „altmodischen“ Medien wie das Telefon oder die E-Mail tragen natürlich weiterhin dazu bei, dass man sich gegenseitig abstimmen kann und die tägliche Arbeit im Büro reibungslos funktioniert. Es ist zudem nur eine Gewöhnungssache, ob man den Kollegen beim Jour Fixe live gegenüber sitzt oder die Besprechung per Telefon- oder Videokonferenz durchführt.

Natürlich freuen sich die Fachverlage schon wieder auf die Zeit, in der Distanz nicht mehr das Wichtigste ist und man sich auf dem Flur nicht mehr aus dem Weg gehen muss, aber solange sich das Coronavirus weiterhin verbreitet, werden die Desinfektionsflaschen wohl noch eine Weile in der Küche, auf der Toilette oder auf den Schreibtischen zu finden sein. Denn damit alle Mitarbeiter gesund bleiben, ist ein vernünftiger und verantwortungsbewusster Umgang miteinander wichtig. Die gute Nachricht ist jedoch: Den Kollegen aus der Entfernung ein Lächeln zu schenken, ist glücklicherweise nicht verboten.

Büroalltag bei den Fachverlagen in Zeiten von Corona

Die Geschäftsstelle Kulmbach muss vorerst aufgrund des Coronavirus geschlossen bleiben. Foto: Janike Dombrowsky

Büroalltag bei den Fachverlagen in Zeiten von Corona

Der Empfang in der Geschäftsstelle Kulmbach ist unbesetzt. Foto: Janike Dombrowsky