Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fachmagazins für Komplementärmedizin „CO.med“ überreichten die mgo Fachverlage dem Markt Wirsberg einen Scheck über 1.000 Euro. Die Spende soll ein Konzept der Gemeinde unterstützen, das den enormen Waldschäden, die durch Dürre und Borkenkäfer in den letzten beiden Jahren entstanden sind, entgegenwirken soll.

In Sachen Hitze und Trockenheit waren die Jahre 2018 und 2019 eine Belastungsprobe für unsere Wälder und Pflanzen. Um die erheblichen Schäden auszugleichen, hat der Markt Wirsberg ein Konzept entwickelt: Einen „blühenden Wald“ für die Biodiversität im Gemeindewald zu pflanzen und gleichzeitig einen Lehrpfad zum Thema „Blühende Baumarten“ anzulegen.

Die Spende der mgo Fachverlage ist ein kleiner Beitrag, um mit der Pflanzung eines blühenden Waldes die Insektenvielfalt zu steigern. In der Folge würden auch alle Arten profitieren, die auf (Wald-)Insekten angewiesen sind, wie beispielsweise Fledermäuse oder Vögel.

Insekten des Waldes, wie zum Beispiel Waldschmetterlinge (Tag- und Nachtfalter), Wildbienen und Wildhummeln sind insbesondere auf blühende Baum- und Straucharten als Nektarspender angewiesen. In unserer Landschaft sind diese Baumarten teilweise sehr selten geworden.

Vor Ort im Waldstück oberhalb der Kulmbacher Straße Richtung Neufang wollten sich der Geschäftsführer der Fachverlage, Bernd Müller, und zwei seiner Mitarbeiterinnen der CO.med (Teamleiterin Ramona Kretschmann und Redaktionsvolontärin Laetitia Gasse) ein Bild von den entstandenen Kahlflächen machen, die sich mittlerweile auf 1,1 Hektar erstrecken. Den Scheck über 1.000 Euro nahmen der 2. Bürgermeister des Marktes Wirsberg, Karl Heinz Opel, die Forstbeamtin Anja Mörtlbauer und der Sachbearbeiter Forst, Norbert Specht, entgegen. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich der erste Baum – eine Wildbirne – für die Wiederaufforstung gepflanzt.

Blühender Wald statt Kahlflächen für den Markt Wirsberg